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SUMMARY:490. JENAer Optikkolloquium
DESCRIPTION:Seit Mai 2018 findet das traditionelle JENAer Carl-Zeiss-Optikk
 olloquium als JENAer Optikkolloquium am Abbe Center of Photonics bzw. als
  Onlineveranstaltung statt. Es ist offen für alle Interessierten aus Fors
 chung\, Wirtschaft und Bildung und versteht sich als Forum für neue Techn
 ologien rund um die Photonik.\n\nMeilensteine der hochauflösenden Weitfel
 dmikroskopie aus Jena um 1900\nProf. Dr. Timo Mappes • Stiftung Deutsche
 s Optisches Museum\n\nTHEMA\n\n\nHeute gelingt es die Auflösungsgrenze de
 r Lichtmikroskopie durch scannende Verfahren zur Beantwortung dedizierter 
 Fragestellungen der Lebenswissenschaften immer weiter zu verschieben. Bere
 its vor der Jahrhundertwende kratzte die applikationsgetriebene Entwicklun
 g mikroskopischer Systeme aus Jena an den theoretischen Grenzen der Weitfe
 ldmikroskopie. Für die Taxonomie der Diatomeen produzierten die Optischen
  Werkstätten von Carl Zeiss in Jena im Jahre 1889 für Henri-Ferdinand va
 n Heurck (1838–1909) einen Apochromaten mit der bis heute beeindruckende
 n numerischen Apertur von 1.60.\n\nHenry Siedentopf (1872–1940) und Rich
 ard Zsigmondy (1865–1929) entwickelten 1903 für die Untersuchung von me
 tallischen Kolloiden die Lichtblattmikroskopie. Dieses Verfahren erlaubte 
 Studien an Metallnanopartikeln mit Durchmessern von unter 4 nm\, freilich
  ohne die Partikel selbst auflösen zu können.\n\nWährend die Auflösung
 sformel die Grenzen der Weitfeldmikroskopie bei 550 nm beschreibt\, stell
 ten August Köhler (1866–1948) und Moritz von Rohr (1868–1940) im folg
 enden Jahr Optiken vor\, die sich der halben Wellenlänge bedienten. Diese
  Mikroskopie im UV-C erlaubte förderliche Vergrößerungen bis zu gut 250
 0-fach linear.\n\nDer Vortrag wird diese drei Entwicklungen und deren Bede
 utung beleuchten.\n\n\nREFERENT\n\n\n\nProf. Dr.-Ing. habil. Timo Mappes s
 tudierte Maschinenbau an der Universität Karlsruhe bis 2003. 2006 promovi
 erte er zu hochauflösender Röntgenlithografie\, forschte als Gastprofess
 or in Dänemark und Frankreich zu miniaturisierten organischen Lasern und 
 wechselte 2012 zur Konzernforschung der ZEISS Gruppe. 2015-2018 leitete er
  die globale Forschung und Entwicklung der Brillengläser von ZEISS\, baut
 e dabei deren Patentportfolio signifikant aus und führte mit seinem Team 
 das Edutainment im B2B\, als auch am Point-of-Sales ein. 2018 folgte er de
 m Ruf an die Friedrich-Schiller-Universität Jena und baut seitdem als Gr
 ündungsdirektor das Deutsche Optische Museum (D.O.M.) in Form einer neuar
 tigen Erlebniswelt auf.\n\n\nTEILNAHME &amp\; BUCHUNGSKONDITIONEN\n\n 	Die
  Veranstaltung ist offen für alle Interessierten und kann ab sofort gebuc
 ht werden.\n 	Die Teilnahme ist kostenfrei.\n 	Die Veranstaltung findet on
 line statt. Alle Teilnehmenden erhalten am Veranstaltungstag um 15 Uhr ein
 e Nachricht mit den Zugangsdaten und Einwahlhinweisen.\n\nHISTORIE\nDas JE
 NAer Optikkolloquium geht auf eine Veranstaltungsreihe der Jenaer Zeiss We
 rke zurück\, die 1971 zunächst zur Weiterbildung der Mitarbeiter ins Leb
 en gerufen wurde. Durch die Gewinnung hochkarätiger Referenten entwickelt
 e es sich schnell zu einem wichtigen Diskussionsforum der führenden Optik
 experten des Landes.\n\nNach 1989 wurde das Kolloquium in Zusammenarbeit m
 it dem Institut für Angewandte Optik der Universität Jena\, vertreten du
 rch Prof. Kowarschik\, weitergeführt und gewann durch die Beteiligung fü
 hrender Wissenschaftler und Unternehmen und die Kooperation u.a. mit dem F
 raunhofer IOF und dem Leibniz IPHT weiter an Bedeutung.\n\nDas JENAer Opti
 kkolloquium wird unterstützt von: Carl Zeiss AG\, Ernst-Abbe-Hochschule J
 ena\, Fraunhofer-Institut für Angewandte Optik und Feinmechanik\, Friedri
 ch-Schiller-Universität Jena\, JENOPTIK AG\, Leibniz-Institut für Photon
 ische Technologien e.V. Veranstalter ist OptoNet e.V.\n\n&nbsp\;\n\nZur Ve
 ranstaltungsseite
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