Aktuelles › Deut­sche Pho­to­nik · Zurück auf Wachstumskurs

  • Auf­trags­ein­gänge im ers­ten Halb­jahr deut­lich gestiegen
  • Unter­neh­men erwar­ten 2026 Umsatz­plus von rund neun Prozent

Die deut­sche Pho­to­nik­in­dus­trie gewinnt 2026 deut­lich an Dyna­mik. Im ers­ten Halb­jahr stie­gen die Auf­trags­ein­gänge sowohl im Inland als auch im Aus­land um jeweils rund 17 Pro­zent gegen­über dem Vor­jah­res­zeit­raum. Stand heute rech­nen die Unter­neh­men für das Gesamt­jahr mit einem Umsatz­wachs­tum von rund neun Pro­zent. Beson­ders posi­tive Impulse kom­men aus den Berei­chen Halb­lei­ter, Ver­tei­di­gung und Sicher­heit, Luft- und Raum­fahrt sowie Tele­kom­mu­ni­ka­tion und Quan­ten­tech­no­lo­gien. Das zei­gen die Ergeb­nisse der gemein­sa­men Bran­chen­um­frage des Deut­schen Indus­trie­ver­bands SPECTARIS und Optec­Net Deutsch­land unter dem Dach von PHOTONICS GERMANY, an der sich 70 Pho­to­nik­un­ter­neh­men betei­ligt haben.

„Die Pho­to­nik ist wie­der klar auf Wachs­tums­kurs. Beson­ders erfreu­lich ist, dass die Auf­trags­lage sowohl im Inland als auch im inter­na­tio­na­len Geschäft deut­lich ange­zo­gen hat. Gleich­zei­tig pro­fi­tie­ren unsere Unter­neh­men von der star­ken Nach­frage in wich­ti­gen Zukunfts­fel­dern. Das zeigt die tech­no­lo­gi­sche Stärke der Bran­che auch in einem wei­ter­hin anspruchs­vol­len wirt­schaft­li­chen und geo­po­li­ti­schen Umfeld“, sagt Maik Mül­ler, Vor­sit­zen­der des SPEC­TA­RIS-Fach­ver­ban­des Pho­to­nik und Vor­stand der Nyno­mic AG.

Auch inter­na­tio­nal hat sich das Bild 2026 auf­ge­hellt. Aktu­elle Markt­pro­gno­sen erwar­ten für die kom­men­den Jahre wei­ter­hin ein soli­des Wachs­tum des welt­wei­ten Pho­tonik­mark­tes von durch­schnitt­lich rund vier bis sechs Pro­zent jährlich.

Das inter­na­tio­nale Markt­um­feld bleibt den­noch her­aus­for­dernd. Die USA und China gehö­ren wei­ter­hin zu den wich­tigs­ten Märk­ten für deut­sche Pho­to­nik­un­ter­neh­men und bie­ten auch künf­tig gro­ßes Poten­zial. Zugleich sehen die Unter­neh­men dort beson­dere Her­aus­for­de­run­gen. Die Außen­han­dels­ent­wick­lung im ers­ten Halb­jahr bestä­tigt die­ses Bild. Gleich­zei­tig gewin­nen andere Märkte und ins­be­son­dere Europa an Bedeutung.

„Die lang­fris­ti­gen Wachs­tums­po­ten­ziale der Pho­to­nik sind groß. Gleich­zei­tig müs­sen sich unsere Unter­neh­men auf inten­si­ve­ren inter­na­tio­na­len Wett­be­werb, geo­po­li­ti­sche Unsi­cher­hei­ten und ver­än­derte Rah­men­be­din­gun­gen in wich­ti­gen Absatz­märk­ten ein­stel­len. Umso wich­ti­ger ist es, unsere tech­no­lo­gi­sche Stärke zu sichern, inter­na­tio­nal breit auf­ge­stellt zu blei­ben und unter offe­nen und fai­ren Wett­be­werbs­be­din­gun­gen agie­ren zu kön­nen“, betont Mül­ler. Auch der Blick auf das kom­mende Jahr ist über­wie­gend posi­tiv: Die Mehr­heit der befrag­ten Unter­neh­men erwar­tet für 2027 eine posi­tive Ent­wick­lung der Geschäftslage.

Zur Pres­se­mit­tei­lung: https://deutsche-photonik-zurueck-auf-wachstumskurs