Aktuelles › Wirt­schaft für ein welt­of­fe­nes Deutsch­land · Nora Kirs­ten in den Vor­stand gewählt

Unter­neh­mens­in­itia­ti­ven bün­deln ihre Kräfte für Demo­kra­tie und Weltoffenheit

Acht Initia­ti­ven und Ver­bände aus Wirt­schaft und Zivil­ge­sell­schaft haben am 1. Sep­tem­ber 2026 in Ber­lin den Ver­ein „Wirt­schaft für ein welt­of­fe­nes Deutsch­land“ gegrün­det. Initi­iert wird der Zusam­men­schluss von Wirt­schaft für ein Welt­of­fe­nes Sach­sen e. V.

Mehr als 2.500 Unter­neh­men in Deutsch­land set­zen sich bereits für Demo­kra­tie und Welt­of­fen­heit ein. Mit dem neuen bun­des­wei­ten Ver­ein ent­steht nun erst­mals eine struk­tu­rierte Ver­net­zung die­ser unter­neh­me­ri­schen Initia­ti­ven. Ziel ist es, Unter­neh­men zusam­men zu brin­gen, Wis­sen aus­zu­tau­schen und gemein­same Akti­vi­tä­ten für Demo­kra­tie, Viel­falt, Welt­of­fen­heit und Europa zu entwickeln.

Zu den Grün­dungs­mit­glie­dern gehören

Opto­Net e.V. enga­giert sich über seine Mit­glied­schaft bei »Welt­of­fe­nes Thü­rin­gen« nun auch auf Bun­des­ebene: Geschäfts­füh­re­rin Nora Kirs­ten wurde in den Vor­stand des neu gegrün­de­ten Ver­eins „Wirt­schaft für ein welt­of­fe­nes Deutsch­land“ gewählt. Gemein­sam mit ihr gehö­ren Syl­via Pfef­fer­korn (Wirt­schaft für ein welt­of­fe­nes Sach­sen), Bär­bel Boy (Wirt­schaft für einen welt­of­fe­nen Nor­den), Isa­belle Hoyer, Michael Saad (Föde­ra­tion Inter­na­tio­na­ler Unternehmer*innen Deutsch­land) und Oli­ver Von­hau­sen (Unter­neh­men für Demo­kra­tie) dem Vor­stand an.

Demo­kra­tie ist ein Standortfaktor

Für Unter­neh­men ist eine sta­bile Demo­kra­tie von unmit­tel­ba­rer wirt­schaft­li­cher Bedeu­tung. Laut einer aktu­el­len Stu­die sehen 93 Pro­zent der Unter­neh­men Demo­kra­tie als wich­ti­gen Stand­ort­fak­tor. Rechts­staat­lich­keit, Pla­nungs­si­cher­heit, unter­neh­me­ri­sche Frei­heit und der Schutz vor Will­kür schaf­fen die Rah­men­be­din­gun­gen für wirt­schaft­li­chen Erfolg.

Gleich­zei­tig wird von Unter­neh­men zuneh­mend erwar­tet, Ver­ant­wor­tung für den gesell­schaft­li­chen Zusam­men­halt zu über­neh­men. Stu­dien zei­gen, dass eine klare Posi­tio­nie­rung für Demo­kra­tie, Viel­falt und Welt­of­fen­heit von Beschäf­tig­ten aner­kannt wird und unter ande­rem Arbeit­ge­ber­at­trak­ti­vi­tät und Mit­ar­bei­ter­bin­dung stär­ken kann.

Auch Welt­of­fen­heit ist für die Wirt­schaft von zen­tra­ler Bedeu­tung: Rund ein Vier­tel der Erwerbs­tä­ti­gen in Deutsch­land hat eine Ein­wan­de­rungs­ge­schichte. Inter­na­tio­nale Per­spek­ti­ven und Fach­kräfte sind damit längst Teil der wirt­schaft­li­chen Realität.

Der neue Ver­ein ver­steht sich als par­tei­po­li­tisch neu­tral, aber kei­nes­falls wert­neu­tral. Gemein­sam mit Unter­neh­men, Orga­ni­sa­tio­nen, Poli­tik und Medien soll der gesell­schaft­li­che Zusam­men­halt gestärkt und die Bedeu­tung demo­kra­ti­scher Werte für Wirt­schaft und Gesell­schaft sicht­bar gemacht werden.