Aktuelles › JENOPTIK · Kapa­zi­tä­ten für Mikro­op­tik-Akti­vi­tä­ten in Dres­den verdoppeln

Der Kon­zern plant, rund 70 Mio Euro in hoch­funk­tio­nale Rein­raum-Fabrik zu inves­tie­ren. Bau­be­ginn ist 2022 – Pro­duk­ti­ons­start soll Anfang 2025 sein

Der Jen­op­tik-Kon­zern beab­sich­tigt, in Dres­den ein hoch­mo­der­nes Fer­ti­gungs­ge­bäude mit Büro­kom­plex zu errich­ten. Ins­ge­samt plant der Pho­to­nik-Kon­zern rund 70 Mil­lio­nen Euro in eine Rein­raum-Fabrik zu inves­tie­ren, in der Mikro­op­ti­ken und Sen­so­ren für die Halb­lei­ter­aus­rüs­tung gefer­tigt wer­den. Im Mai 2021 hatte Jen­op­tik ein 24.000 Qua­drat­me­ter gro­ßes Grund­stück im Air­port­park Dres­den erwor­ben und die Gebäu­de­pla­nung seit­her wei­ter detail­liert. Bei dem Vor­ha­ben ste­hen neben höchs­ten Rein­heits- und Schwin­gungs­an­for­de­run­gen der Rein­raum­fer­ti­gung auch öko­lo­gi­sche und soziale Aspekte im Fokus – eine Nach­hal­tig­keits­zer­ti­fi­zie­rung für das Vor­ha­ben wird par­al­lel verfolgt.

„Wir wol­len für unsere Mikro­op­tik-Akti­vi­tä­ten bewusst in Deutsch­land und in Dres­den inves­tie­ren, dem Sili­con Val­ley Deutsch­lands, einem her­vor­ra­gen­den Stand­ort der Halb­lei­ter­indus­trie“, so der Jen­op­tik-Vor­stands­vor­sit­zende Ste­fan Tra­e­ger. Dres­den ist inner­halb Euro­pas der bedeu­tendste Stand­ort der Halb­lei­ter­indus­trie, an dem viele glo­bale Unter­neh­men und For­schungs­ein­rich­tun­gen der Bran­che prä­sent sind. Jen­op­tik ist hier bereits seit 2007 aktiv und fer­tigt Mikro­op­ti­ken und Sen­so­ren, die in Anla­gen für die Halb­lei­ter-Litho­gra­fie zum Ein­satz kom­men. Diese hoch­prä­zi­sen Bau­teile wer­den – anders als klas­si­sche Opti­ken – eben­falls in einem der Halb­lei­ter­pro­duk­tion ähn­li­chen Ver­fah­ren hergestellt.

„Mit der neuen Fab wer­den wir unsere Fer­ti­gungs­ka­pa­zi­tä­ten vor Ort bün­deln und mehr als ver­dop­peln“, so Ste­fan Tra­e­ger. 2022 soll Bau­be­ginn sein und die Pro­duk­tion Anfang 2025 star­ten. Zu den heu­ti­gen 50 High­tech-Arbeits­plät­zen am Stand­ort Dres­den kom­men dann wei­tere 60 hinzu.

Die hier gefer­tig­ten Mikro­op­ti­ken und Sen­so­ren sind Kern­kom­po­nen­ten für heu­tige und künf­tige Litho­gra­fie-Tech­no­lo­gien (DUV und EUV), die immer klei­nere Chip-Struk­tu­ren und damit mehr Rechen­leis­tung auf immer klei­ne­rem Raum ermög­li­chen. Trei­ber des Halb­lei­ter-Wachs­tums sind ins­be­son­dere der Aus­bau der Daten­kom­mu­ni­ka­tion und der IT, aber auch auto­mo­bile und wei­tere Indus­trie­an­wen­dun­gen, wie z.B. Inter­net of Things, Künst­li­che Intel­li­genz, etc.

„Mit dem geplan­ten Bau der hoch­mo­der­nen Fabrik in Dres­den, soll die Attrak­ti­vi­tät des Stand­or­tes Dres­den im Her­zen des Sili­con Sax­ony wei­ter gestärkt wer­den. Die Unter­stüt­zung der Lan­des­haupt­stadt Dres­den für die plan­ge­mäße Umset­zung des ambi­tio­nier­ten Vor­ha­bens möchte ich an die­ser Stelle aus­drück­lich zusa­gen“, so der Dres­de­ner Ober­bür­ger­meis­ter Dirk Hil­bert zur Jenoptik-Investition.

Über Jen­op­tik

Opti­sche Tech­no­lo­gien sind die Basis unse­res Geschäfts: Jen­op­tik ist ein glo­bal agie­ren­der Tech­no­lo­gie-Kon­zern und in den drei auf Pho­to­nik basie­ren­den Divi­sio­nen Light & Optics, Light & Pro­duc­tion und Light & Safety aktiv. Dar­über hin­aus bie­tet Jen­op­tik unter der Marke TRIOPTICS opti­sche Mess- und Fer­ti­gungs­sys­teme für die Qua­li­täts­kon­trolle von Lin­sen, Objek­ti­ven und Kame­ra­mo­du­len. Unter der Marke VINCORION ist das mecha­tro­ni­sche Geschäft zusam­men­ge­fasst. Zu unse­ren Schlüs­sel­märk­ten zäh­len vor allem die Halb­lei­ter­indus­trie, die Medi­zin­tech­nik, Auto­mo­tive und Maschi­nen­bau, Ver­kehr, Luft­fahrt sowie die Sicher­heits- und Wehr­tech­nik. Rund 4.400 Mit­ar­bei­ter arbei­ten bei Jen­op­tik welt­weit, Haupt­sitz des Kon­zerns ist Jena (Deutsch­land). Die JENOPTIK AG ist an der Deut­schen Börse in Frank­furt notiert und wird im SDax und TecDax geführt. Im Geschäfts­jahr 2020 erzielte Jen­op­tik einen Umsatz von rund 767 Mio Euro.

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Les­lie Iltgen
JENOPTIK AG
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