Aktuelles › Zufäl­lig genial? • Wett­be­werb Jugend forscht 2022 gestartet

Regio­nal­wett­be­werb Jena von Jugend forscht geht in die neunte Runde

Das Paten­un­ter­neh­men ZEISS ruft den For­scher­nach­wuchs aus Jena und Umge­bung zur Teil­nahme am neun­ten Regio­nal­wett­be­werb Jena von Jugend forscht auf, der am 24. Februar 2022 von ZEISS in der Aula der Ernst-Abbe-Hoch­schule Jena aus­ge­rich­tet wird. Die Anmel­dung ist bis zum 30. Novem­ber 2021 unter www.jugend-forscht.de mög­lich. Motto der 57. Wett­be­werbs­runde von Deutsch­lands bekann­tes­tem Nach­wuchs­wett­be­werb ist „Zufäl­lig genial?“.

Begeis­terte Teil­neh­me­rin­nen und Teilnehmer

„Jugend forscht ist für mich eine her­aus­ra­gende Platt­form, um erste Erfah­run­gen in der For­schung zu machen.“, erklärte Sarah Sophie Pohl, die beim Regio­nal­wett­be­werb 2019 den ers­ten Preis in der Kate­go­rie Mathematik/Informatik erhielt und es dann bis ins Bun­des­fi­nale geschafft hat. Sie konnte in ihrem Pro­jekt die Menge der Tang­ram­fünf­ecke ent­schlüs­seln – eine Auf­gabe, die Mathe­ma­ti­ker seit 1942 ver­such­ten zu lösen. Die ehe­ma­lige Schü­le­rin des Carl-Zeiss-Gym­na­si­ums Jena beschäf­tigte sich auch beim letz­ten Wett­be­werb 2021 mit dem chi­ne­si­schen Lege­spiel und qua­li­fi­zierte sich mit ihrem Pro­jekt „Die Menge der ein­fach nicht kon­ve­xen Tang­ram­po­ly­gone“ erneut für den Bun­des­wett­be­werb. „Das Thema hat mich nicht los­ge­las­sen“, so Pohl, die der­zeit in Göt­tin­gen Mathe­ma­tik stu­diert. Für sie ist der Wett­be­werb eine fan­tas­ti­sche Mög­lich­keit, über sich selbst hin­aus­zu­wach­sen, da man ein Pro­jekt vor einer Jury prä­sen­tiert und sich fach­lich kri­tisch mit einem MINT-Thema auseinandersetzt.

„Wir hof­fen, dass durch der­ar­tige Erfah­run­gen noch mehr junge Men­schen Lust bekom­men, bei dem Wett­be­werb mit­zu­ma­chen“, sagte Dr. Ulrich Simon, Lei­ter der Kon­zern­funk­tion Rese­arch & Tech­no­logy und Paten­be­auf­trag­ter von ZEISS für Jugend forscht.

Erfolg­rei­che Online-Veranstaltung

Auf­grund der Ein­schrän­kun­gen im Zuge der Corona-Pan­de­mie konnte der dies­jäh­rige Wett­be­werb nicht wie in den Jah­ren zuvor auf dem ZEISS Gelände in Jena-Lich­ten­hain aus­ge­tra­gen wer­den. Als Paten­un­ter­neh­men des Regio­nal­wett­be­werbs Jena von Jugend forscht rich­tete ZEISS den Wett­be­werb als reine Online-Ver­an­stal­tung aus. „Umso mehr freuen wir uns, dass so viele Jung­for­sche­rin­nen und Jung­for­scher mit ihren beein­dru­cken­den Pro­jek­ten an den Start gegan­gen sind“, sagt Simon. „Die Betreu­ung und Umset­zung der ein­zel­nen Pro­jekte war unter den aktu­el­len Corona-Bedin­gun­gen für Schü­ler, Leh­rer und Juro­ren eine beson­ders große Herausforderung.“

58 Schü­le­rin­nen und Schü­ler aus ins­ge­samt 13 Schu­len und Insti­tu­tio­nen der Region hat­ten sich mit ins­ge­samt 31 Arbei­ten beim letz­ten Regio­nal­wett­be­werb Jena von Jugend forscht ange­mel­det. Die Jung­for­sche­rin­nen und Jung­for­scher prä­sen­tier­ten ihre Pro­jekte online vor einer Jury, die sich aus Wis­sen­schaft­lern, Hoch­schul- und Gym­na­si­al­leh­rern sowie Exper­ten aus der Wirt­schaft zusammensetzt.

Ins­ge­samt brachte der Wett­be­werb zehn Erst­plat­zierte her­vor, die sich mit ihren Pro­jek­ten für den Lan­des­wett­be­werb Thü­rin­gen qua­li­fi­zier­ten. In Thü­rin­gen gibt es sie­ben Jugend forscht-Regio­nal­wett­be­werbe. Mit einem erneu­ten Sieg qua­li­fi­zie­ren sich die Erst­plat­zier­ten für die Teil­nahme am Wett­be­werb auf Bun­des­ebene. Die Paten­un­ter­neh­men von Jugend forscht rich­ten deutsch­land­weit die Wett­be­werbe auf Regional‑, Lan­des- und Bun­des­ebene aus.